Platz vier?
August 17th, 2007 von Denise
Also ich bin ja ein bisschen enttäuscht. Und dürfte es nicht sein. Ich dürfte hier nicht mitreden. Denn ich trinke kein Bier. Aber ich trinke Becks. In allen Varianten. Außer das Grüne. Und das Goldene. Eigentlich nur die kleinen Flaschen. Jedenfalls: Platz vier? Und wer ist überhaupt Oettinger?
Nach dieser kurzen, bloß sozial erwünschten Pseudoentrüstung kommt nun die vielleicht frevelhafteste Frage, die man in Bierdeutschland stellen kann: Wo ist der Unterschied? Sollte ich in einem von einigen Promille eh schon gut umnachteten, äußerst schwachen Moment, doch mal auf die Idee kommen, am Bier zu nippen, schmeckt jede Sorte - und ich war schon oft in dem beschriebenen Zustand - erschreckend gleich unaufregend. Und nüchtern alles gleich erschrecken gleich schlecht. Erklärt mir mal bitte eben jemand, was an personifizierter Bitterheit, genau prognoszierbar schlechtem Atem und windeseiliger Schalheit Kult sein soll? Noch sind die Kommentare auf der Seite nicht nur nicht von der Antwort auf die Frage duchdrungen, sondern schlicht leer. Also los, ein bisschen hoch die trägen Köpfe und eine Hinterfragung zulassen.
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August 17th, 2007 at 11:46
Gerade gestern hatte ich eine Diskussion über Oettinger Bier. Ich konnte es nicht glauben dass dieses unbekannte Getränk Nummer 1 in Deutschland sein soll. Aber es scheint zu stimmen. Über das warum mache ich mir allerdings Gedanken. Warum trinkt man dieses “Bier”? Es schmeckt widerlich und wird innerhalb von 5 Minuten schal.